Vielseitiger Breitensport-Lehrgang in Neunburg vorm Wald

Lehrgänge und Teambuilding
 

Auch an Halloween ließen es sich über 50 Oberpfälzer Judoka nicht nehmen, zum Lehrgang nach Neunburg zu kommen. Unter Leitung von Andreas Köppl und Michael Nicola standen O-goshi, der Umdreher „Gurke“, akrobatische Übungen und natürlich Randori auf dem Programm.

Alle Judoka von der U11 bis zur U15 waren am 31. Oktober eingeladen, in Neunburg gemeinsam zu trainieren und Neues kennenzulernen. Während manche Routiniers schon lange die Turnhallen der Oberpfalz auch von Wettkämpfen her kannten, war es für andere die erste Gelegenheit, über die Vereinsgrenzen hinaus zu blicken. Bei den gemeinsamen Spielen, Übungen und Kämpfen konnten sie neue Techniken entdecken und andere Judoka kennenlernen.

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Das Vormittagstraining startete mit einem lustigen Aufwärmspiel und Turnübungen. Dann führte Andreas Köppl die jungen Judoka mit verschiedenen Vorübungen an Handstand und Flick-Flack heran. Alle nahmen die Herausforderung an und merkten, dass ihre Versuche immer besser wurden. Viele sind nun motiviert, im eigenen Verein oder zuhause weiter zu üben, bis etwa der Handstand perfekt sitzt.

Anschließend stand der Wurf O-goshi im Fokus. Auch wenn er oft als Anfänger-Technik verschrien ist, gab es viele Varianten zu entdecken und auch die Fortgeschrittenen waren bei den Details und der genauen Ausführung immer wieder gefordert. Dazwischen wurden Randori-Blöcke eingeschoben, bis alle ausgepowert und reif fürs Mittagessen waren. Nudeln mit Tomatensoße und gesunde Gemüse-Sticks sorgten wieder für einen vollen Magen.

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Nach der Mittagspause ging es im Boden weiter. Dass hier nicht nur Beweglichkeit und Technik, sondern auch Kraft nötig ist, bewies Michael Nicola mit Schulterbrücke, Kniebeugen und Liegestütz-Varianten. Danach ging es wieder in den akrobatischen Teil über, bei dem Rollen die jungen Judoka schneller als gedacht zum Salto hinführten. Schon bald wagten sie den Sprung in die Weichbodenmatte, vom Boden oder von einem Mattenstapel aus, und nicht wenige schafften die Drehung in der Luft.

Danach stellte das Trainerteam den bekannten Umdreher „Gurke“ vor. Beim Üben mit verschiedenen PartnerInnen konnten die Judoka die verschiedenen Reaktionen testen und auch eigene Varianten entwickeln, um zum Ziel zu kommen. Das „große Finale“ der Bodeneinheit bildete ein Länderkampf mit Schieben und Ziehen auf drei Mattenflächen, an dessen Ende die Übriggebliebenen als „Könige“ der jeweiligen Fläche gekürt wurden. Zum Abschluss brachte eine Entspannungseinheit die aufgedrehten KämpferInnen wieder zur Ruhe.  Nach vier spannenden Trainingsstunden zusammen mit alten Bekannten und neuen Freunden gingen die Judoka mit Gummibärchen als Belohnung nach Hause und in die Herbstferien.

Danke an die Trainer Andy und Michael für den schönen Lehrgang und an das Orga-Team des 1. FC Neunburg vorm Wald für die gute Vorbereitung!

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Bericht und Fotos: Susanne Marquart